Umfassendes klinisches Wissen für angehende Allgemeinmediziner – Bradford VTS-Stil
Leicht verdauliche Stücke, perfekt für Ihre Kaffeepause
Kurzanleitungen und grundlegendes Wissen
Kritische Anzeichen und wann man sich Sorgen machen sollte, hervorgehoben
Wichtige Ressourcen und Kurzanleitungen
Pfad: PÄDIATRIE
Die Weisheiten, die Sie zu einem Kinderprofi machen werden
ABC: Wachheit, Atmung, Farbe | RED BURT: Reaktionsfähigkeit, Blickkontakt, Trinken, Atmung, Urinieren, Hautausschlag, Temperatur
Lokalisation, Beginn, Charakteristik, Ausstrahlung, Zusammenhänge, Zeitlicher Verlauf, Verschlimmernde Faktoren, Schweregrad
Fallot-Tetralogie, Transposition, Trikuspidalatresie, Truncus arteriosus
Augen, Herz, Hüften, Hoden (männlich) – Körperliche Untersuchung von Neugeborenen und Säuglingen
Rot-, Gelb- und Grün-Ansatz für klinische Entscheidungen in der Pädiatrie
Wichtige Erkenntnis von Dr. Edward Snelson (Facharzt für Kinderheilkunde): Die meisten Kinderkrankheiten sind zu dynamisch, als dass eine Momentaufnahme vollständig aussagekräftig wäre. Es geht nicht nur um den aktuellen Krankheitsverlauf, sondern darum, wie sich die Symptome verändern und wie man diese Information nutzt.
Einfache Handhabung – Klare Entscheidungsfindung
Einfach zu handhaben – Klare Handlungsanforderungen
Komplexe Entscheidungen – erfordern sorgfältiges Nachdenken
Denken Sie daran: Kinder verändern sich schnell! Die Pädiatrie birgt Risiken, da sich der Zustand von Kindern im einen Moment noch gut und im nächsten Moment rapide verschlechtern kann (und umgekehrt). Geben Sie daher stets klare und verständliche Sicherheitshinweise. Schreiben Sie diese auf, wenn sie komplex sind.
Essenzielle Fütterungsmuster und -mengen für eine gesunde Säuglingsentwicklung
Grundprinzip: Mit zunehmendem Alter gewöhnen sich Babys an vorhersehbarere Fütterungszeiten und schlafen nachts länger ohne Nahrung.
| Alter | Volumen pro Fütterung | Frequenz | Notizen |
|---|---|---|---|
| Die ersten paar Tage | 1.5-3 oz (45-90 ml) | Alle 2-3 Stunden | Kleine, häufige Fütterungen |
| Über 2 Monate | 4-5 oz (120-150 ml) | Alle 3-4 Stunden | Etablierung einer Routine |
| Über 4 Monate | 4-6 oz (120-180 ml) | Bei jeder Fütterung | Vorhersagbareres Muster |
| Über 6 Monate | 6-8 oz (180-230 ml) | 4-5-Zeiten pro Tag | Die Entwöhnung kann beginnen |
Referenz zu Entwicklung, Immunisierung und klinischen Verfahren
Normale Entwicklung, Wachstum und Verhalten verstehen
Die normale Entwicklung verläuft nicht immer gleichmäßig. Konzentrieren Sie sich auf das Gesamtbild und den Verlauf, nicht auf einzelne Verzögerungen. Die Besorgnis der Eltern ist stets groß.
Normale Entwicklung, Wachstumsüberwachung und wann Anlass zur Sorge besteht
| Alter | Grobmotorik | Feinmotorik und Sehvermögen | Sprechen & Hören | Soziales & Persönliches |
|---|---|---|---|---|
| 6 Wochen | Hält den Kopf im Liegen kurzzeitig hoch. | Folgt Gesicht/hellem Objekt | Gurren und Glucksen | Soziales Lächeln |
| 3 Monate | Gute Kopfkontrolle beim Halten | Hält die Rassel kurz fest, wenn sie in die Hand gelegt wird. | Plappert, lacht | Lacht und quietscht vor Vergnügen |
| 6 Monate | Sitzt mit Unterstützung, rollt | Übergibt Gegenstände von einer Hand an die andere | Doppelsilben (Mama, Dada – ohne Bedeutung) | Fremdenbewusstsein beginnt |
| 9 Monate | Sitzt ohne Unterstützung, kriecht | Entwicklung des Zangengriffs | Sagt Mama/Dada mit Bedeutung | Winkt zum Abschied, spielt Verstecken |
| 12 Monate | Spaziergänge mit Unterstützung (Kreuzfahrten) | Sauberer Zangengriff | Erste Wörter (2-3 Wörter) | Gemeinsame Interessensgebiete |
| 18 Monate | Geht selbstständig, läuft | Turm aus 3 Blöcken, Kritzeleien | 10-20 Wörter, versteht einfache Befehle | Symbolisches Spiel (füttert die Puppe) |
| 2 Jahre | Läuft gut, schießt den Ball, springt. | Turm aus 6 Blöcken, kreisförmiges Gekritzel | Mehr als 50 Wörter, 2-Wort-Sätze | Parallelspiel, Wutanfälle |
| 3 Jahre | Dreirad mit Pedalen, steht auf einem Fuß | Kopiert einen Kreis, benutzt eine Schere | Sätze, stellt Fragen | Gruppenspiele, stubenrein |
Motorentwicklung:
Sprache & Sprechen:
Normale Wachstumsmuster:
Stagnierendes Wachstum:
Definition: Anhaltender Abfall um 2 Perzentilplätze über 2 Gewichtsintervalle auf der WHO-Wachstumskurve
| Alter | Normales Verhalten | Gemeinsame Bedenken | Wann man sich Sorgen machen sollte |
|---|---|---|---|
| 0-6 Monate | Das Schreien erreicht seinen Höhepunkt in der 6. Woche und lässt nach 3-4 Monaten nach. | Koliken, Schlafstörungen | Kein soziales Lächeln nach 8 Wochen |
| 6-12 Monate | Fremdenangst, Trennungsangst | Schlafregression, Fütterungsprobleme | Kein Gebrabbel mit 12 Monaten |
| 1-2 Jahre | Wutanfälle, Negativismus, Parallelspiel | Toilettentraining, Verhalten | Bis zum 18. Monat keine Worte. |
| 2-5 Jahre | Fantasiespiel, Fragen, Ängste | Verhaltens- und Schlafprobleme | Kein Rollenspiel ab 3 Jahren |
Aktuelles britisches Kinderimpfprogramm
| Alter | Impfstoffe | Krankheiten, vor denen geschützt wird |
|---|---|---|
| 8 Wochen | 6-in-1 (DTaP/IPV/Hib/HepB) Pneumokokken (PCV13) Rotavirus MenB | Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hib, Hepatitis B, Pneumokokken-Erkrankung, Rotavirus, Meningokokken-B-Infektion |
| 12 Wochen | 6-in-1 (2. Dosis) Rotavirus (2. Dosis) | Wie oben |
| 16 Wochen | 6-in-1 (3. Dosis) Pneumokokken (2. Dosis) MenB (2. Dosis) | Wie oben |
| 1 Jahr | Hib/MenC MMR Pneumokokken (3. Dosis) MenB (3. Dosis) | Hib, Meningokokken C, Masern, Mumps, Röteln, Pneumokokken, Meningokokken B |
| 2-10 Jahre | Grippe (jährlich) | Saisonale Grippe |
| 3 Jahren 4 Monaten | 4-in-1 (DTaP/IPV) MMR (2. Dosis) | Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung, Masern, Mumps, Röteln |
| 12-13 Jahre (Mädchen) | HPV (2 Dosen) | Humanes Papillomavirus |
| 14 Jahre | 3-in-1 (Td/IPV) MenACWY | Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Meningokokken ACWY |
Gängige Verfahren und Messungen bei Kindern
Das nötige klinische Fachwissen
Bevor Sie das Kind berühren, beachten Sie bitte schnell vier Dinge:
Fragen Sie sich:
• Ist das Kind aufmerksam und schaut es sich um?
• Verfolgen sie Bewegungen oder erkennen sie die Eltern?
• Spielen sie oder unterhalten sie sich?
⚠️ Warnsignale: ausdrucksloses Starren, fehlende Interaktion, schwer zu wecken
Normales Kind:
• Aufrechtes Sitzen, Bewegung der Gliedmaßen
• Nach Spielzeug greifen
• Guter Muskeltonus
⚠️ Warnsignale: schlaff, regungslos liegend, schlaff beim Hochheben, bewegt sich kaum
Suchen:
• Tachypnoe
• Subkostale/interkostale Rezession
• Nasenflügeln, Grunzen
• Kopfnicken (bei Säuglingen)
⚠️ Jedes dieser Symptome → potenzielle Atemnot
Ansehen:
• Hautfarbe
• Lippen
• Hände und Füße
⚠️ Warnzeichen: blasse, gefleckte, zyanotische, aschfahlfarbene Haut
💡 Wichtig: Diese vier Beobachtungen können innerhalb von Sekunden aus der Ferne durchgeführt werden und geben Ihnen sofortigen Einblick in den Zustand des Kindes, noch bevor eine körperliche Untersuchung erfolgt.
Ein einfacher, zweistufiger, strukturierter Ansatz zur Erkennung kranker Kinder in der Primärversorgung:
Bevor Sie das Kind untersuchen, beobachten Sie kurz Folgendes:
Bewusstseinszustand und Tonfall
⚠️ Schläfrig, schlaff, schwer zu wecken
Atemarbeit
⚠️ Zurückweichen der Nasenflügel, Nasenflügeln, Grunzen, Tachypnoe
Hautdurchblutung und Sauerstoffversorgung
⚠️ Blass, gefleckt, cyanosiert
Strukturierte Beurteilung der wichtigsten klinischen Bereiche:
Verspielt oder unglücklich? Interessiert an Spielzeug, Umgebung, Stethoskop? Schlaffe oder desinteressierte Kinder geben Anlass zur Sorge.
Engagierter vs. leerer Blick. Guter Augenkontakt wirkt beruhigend.
Trinken Sie normal? Wenn man etwa 8-12 Stunden lang nichts trinkt, ist das besorgniserregend (besonders bei Säuglingen).
Anzeichen von Atemnot wie Einziehungen oder Nasenflügeln.
Nasse Windeln/Urinausscheidung? Trockene Windeln für ca. 12 Stunden oder eine deutlich reduzierte Urinausscheidung sind besorgniserregend.
Insbesondere bei nicht wegdrückbarem Ausschlag - mit dem Glastest prüfen.
Fieber oder Unterkühlung – beides kann besorgniserregend sein.
Zur Vorhersage zukünftiger Fieberkrämpfe bei einem Kind, das bereits einen hatte:
Definition: Die Tendenz, sich bei Entscheidungen auf Informationen zu stützen, die einem spontan einfallen.
In der Pädiatrie: Ja, die meisten Kinder mit Husten haben Virusinfektionen und erholen sich gut. Lassen Sie sich davon aber nicht in Ihrer Beurteilung trüben – Ihre Aufgabe ist es, den Zustand des Kindes zu beurteilen.
Kritischer Punkt: Die Pädiatrie ist gefährlich, weil es Kindern im einen Moment gut gehen kann und sich ihr Zustand im nächsten Moment rapide verschlechtern kann (und umgekehrt).
Denken Sie immer daran: Geben Sie klare und eindeutige Hinweise zu Sicherheitsvorkehrungen. Schreiben Sie die Anweisungen auf, wenn die Informationen komplex sind.
Bei Fieber bei Kindern unter 5 Jahren (NICE NG143 - Aktualisiert 2026)
Management: Häusliche Pflege mit Sicherheitsnetz
Management: Sicherheitsnetz bereitstellen oder zur pädiatrischen Beurteilung überweisen
Vorgehen: Dringende Überweisung an einen Kinderfacharzt
| Alter | dosieren | Route |
|---|---|---|
| <1 Monat | 300mg | IM/IV |
| 1-11 Monate | 600mg | IM/IV |
| 1-9 Jahre | 1.2 g | IM/IV |
| ≥10 Jahre | 1.2 g | IM/IV |
| Alter | dosieren | Band (1:1000) |
|---|---|---|
| <6 Monate | 150-Mikrogramm | 0.15 ml |
| 6 Monate-6 Jahre | 150-Mikrogramm | 0.15 ml |
| 6-12 Jahre | 300-Mikrogramm | 0.3 ml |
| > 12 Jahre | 500-Mikrogramm | 0.5 ml |
Anfall mit einer Dauer von mehr als 5 Minuten ODER wiederkehrende Anfälle ohne vollständige Erholung zwischen den Episoden
| Medikament | Alter/Gewicht | dosieren | Route |
|---|---|---|---|
| Midazolam | 1-5 Jahre | 5mg | Bukkal |
| 5-10 Jahre | 7.5mg | Bukkal | |
| 10-18 Jahre | 10mg | Bukkal | |
| Jedes Alter | 0.5 mg/kg (max. 20 mg) | IV | |
| Diazepam | 1 Monat bis 2 Jahre | 5mg | Rektal |
| 2-12 Jahre | 5-10mg | Rektal | |
| 12-18 Jahre | 10-20mg | Rektal |
| Anforderungen | Incubation | Beschreibung des Ausschlags | Andere Eigenschaften | Komplikationen |
|---|---|---|---|---|
| Masern | 10-14 Tage | Makulopapulös, beginnt hinter den Ohren und breitet sich nach unten aus | Koplikflecken, Husten, Bindehautentzündung, Fieber | Lungenentzündung, Enzephalitis |
| Röteln | 14-21 Tage | Feine rosafarbene makulopapulöse Pusteln, vom Gesicht bis zum Körper | Lymphadenopathie, leichtes Fieber | Angeborenes Röteln-Syndrom |
| Windpocken | 10-21 Tage | Vesikulär, Getreide, verschiedene Stadien | Fieber, Unwohlsein, Juckreiz | Sekundäre bakterielle Infektion |
| Fünfte Krankheit | 4-20 Tage | Ohrfeige, netzartiger Ausschlag an den Gliedmaßen | Leichtes Fieber, Kopfschmerzen | Aplastische Krise bei Sichelzellanämie |
| Rosola | 5-15 Tage | Rosafarbene makulopapulöse Läsion nach Abklingen des Fiebers | Hohes Fieber 3-4 Tage, dann Hautausschlag | Fieberkrämpfe |
| Hand-, Fuß- und Mundkrankheit | 3-7 Tage | Bläschen an Handflächen, Fußsohlen, Mund | Fieber, Halsschmerzen, Unwohlsein | Dehydratation, virale Meningitis |
Kriterien (≥5 Tage Fieber plus ≥4 der folgenden Kriterien):
⚠️ Risiko von Koronararterienaneurysmen
Blutdruck und Urin über 6 Monate überwachen
🩸 Nierenbeteiligung:
🩺 Warum sollte man den Blutdruck messen?
Behandlung: Penicillin V 10 Tage
Neu ab 2024: Frühere Einführung der MART-Therapie
| Funktion | Bronchiolitis | Kruppe |
|---|---|---|
| Alter | <2 Jahre (Spitzenwert 2-6 Monate) | 6 Monate - 6 Jahre (Spitzenwert 1-2 Jahre) |
| Verursachen | RSV (am häufigsten), Parainfluenza | Parainfluenza, RSV, Rhinovirus |
| Site | Kleine Atemwege (Bronchiolen) | Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien |
| Husten | Anhaltend, trocken | Bellend, robbenartig |
| Stridor | Abwesend | Inspiratorischer Stridor |
| Keuchen | Feines exspiratorisches Keuchen | Normalerweise nicht vorhanden |
| Stimme | Normal | Heiser |
| Fieber | Geringfügig oder nicht vorhanden | Leichtes Fieber |
| Nachts schlimmer | Kein bestimmtes Muster | Ja, die Symptome verschlimmern sich nachts. |
| Funktion | Einfacher | Complex |
|---|---|---|
| Dauer | <15 Minuten | > 15 Minuten |
| Typ | Verallgemeinert | Fokale oder multiple |
| Häufigkeit (24h) | Einzelfolge | Wiederholt sich innerhalb von 24 Stunden |
| Postiktales Defizit | Nein | Kann vorhanden sein |
⚠️ Notfall – dringende Überweisung zum Chirurgen erforderlich
Langfristige Erkrankungen, die ein fortlaufendes Management erfordern
Diagnose: Schweißtest, Gentest
Management: MDT-Ansatz
Dringende Überweisung zum Rheumatologen
Angeborene oder genetisch bedingte Erkrankungen
Pflege von Neugeborenen in den ersten 28 Lebenstagen
🩺 Hausärztliches Vorgehen: Gelbsucht >14 Tage (Verlängerte Gelbsucht)
Anhaltende Gelbsucht = >14 Tage bei reifgeborenen Säuglingen, >21 Tage bei Frühgeborenen. Erfordert immer eine Untersuchung.
Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern
💊 Abführmitteldosierungen
Movicol Pädiatrie Plain (Macrogol 3350):
Lactulose:
Erkrankungen des Bewegungsapparates bei Kindern und Jugendlichen
Neurologische Störungen bei Kindern
🚩 Warnzeichen bei Kopfschmerzen (dringend einen Arzt aufsuchen):
Migräne bei Kindern:
Häufige Hauterkrankungen bei Kindern
Diagnostik und Unterstützung bei Lernschwierigkeiten
Schlafmuster und Schlafstörungen bei Kindern
| Alter | Gesamtschlaf (Stunden) | Nachtschlaf | Mittagsschlaf |
|---|---|---|---|
| Neugeborene (0-3 Monate) | 14-17 Stunden | 8-9 Stunden | Mehrere kurze Nickerchen |
| Kleinkind (4-11 Monate) | 12-15 Stunden | 10-12 Stunden | 2-3 Nickerchen |
| Kleinkind (1-2 Jahre) | 11-14 Stunden | 10-12 Stunden | 1-2 Nickerchen |
| Vorschule (3-5 Jahre) | 10-13 Stunden | 10-13 Stunden | 0-1 Tage |
| Schulalter (6-13 Jahre) | 9-11 Stunden | 9-11 Stunden | Keine Präsentation |
Indikationen:
Alter: In der Regel >2–3 Jahre
Dosen:
| Alter | Anfangsdosis | Max |
|---|---|---|
| 2–5 Jahre | 1 mg Nacht | 3 mg |
| 6–12 Jahre | 1–2 mg abends | 5 mg |
| ≥12 Jahre | 2–3 mg abends | 10 mg |
Wird häufig kurzfristig bei gelegentlichen Schlafstörungen angewendet.
Alter: Nur für Kinder ab 2 Jahren (MHRA-Warnung für Kinder unter 2 Jahren)
Dosen:
| Alter | dosieren |
|---|---|
| 2–5 Jahre | 5–15 mg abends |
| 6–12 Jahre | 10–20 mg abends |
| >12 Jahre | 20–25 mg abends |
Hinweis:
Wird gelegentlich verwendet, wirkt aber weniger sedierend als Promethazin.
Dosen:
| Alter | dosieren |
|---|---|
| 1–5 Jahre | 1 mg Nacht |
| 6–12 Jahre | 2 mg Nacht |
| >12 Jahre | 4 mg Nacht |
Max: Üblicherweise eine Einzeldosis pro Nacht
Hinweis:
Dosis:
Hinweis:
| Kind | USS Nieren/Blase | DMSA-Scan | MCUG |
|---|---|---|---|
| Unter 6 Monaten | Ja (innerhalb von 6 Wochen) | 4–6 Monate nach der Harnwegsinfektion, falls der Ultraschallbefund auffällig ist | Bei abnormalen USS- oder DMSA-Werten |
| 6 Monate – 3 Jahre, reagiert gut | Keine Routine USS | Nein | Nein |
| 6 Monate – 3 Jahre, atypisch oder rezidivierend | Ja (während einer akuten Erkrankung) | Ja | Geht davon |
| Reagiert seit über 3 Jahren gut | Keine Routine USS | Nein | Nein |
| Über 3 Jahre, atypisch oder wiederkehrend | Ja (innerhalb von 6 Wochen) | Ja (falls wiederkehrend) | Nein (es sei denn, es liegt eine Anomalie gemäß USS/DMSA vor). |
Atypische Harnwegsinfektion: ungewöhnlicher Erreger, unzureichendes Ansprechen innerhalb von 48 Stunden, Sepsis, erhöhter Kreatininwert, Raumforderung im Abdomen oder in der Harnblase
Wann sind dringende Überweisungen an Kinderärzte erforderlich?
Missbrauch erkennen, Verfahren verstehen und gefährdete Kinder schützen
Bitte beachten Sie: Es gibt eine eigene Webseite des Bradford VTS zum Thema Kinderschutz. Dieser Abschnitt bietet eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte zum schnellen Nachschlagen.
Elterliche Faktoren:
Kindliche Faktoren:
Falls Sie Bedenken haben:
Dokumentationsanforderungen:
Denken Sie daran: Ihre Aufgabe ist es, Verdachtsfälle zu erkennen und diese gegebenenfalls weiterzuleiten. Sie sind nicht dazu verpflichtet, Missbrauch zu untersuchen oder nachzuweisen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihre Kinderschutzbeauftragte oder das Jugendamt. Die Sicherheit des Kindes hat oberste Priorität.
Pädiatrie kann einen manchmal überfordern, aber mit systematischer Diagnostik (ABC + Red-Burt-Schema), einem guten Sicherheitsnetz und dem Vertrauen in den eigenen Elterninstinkt treffen Sie die richtigen Entscheidungen. Im Zweifelsfall holen Sie sich Rat – dafür ist das pädiatrische Team da!